Das Abendmahl von Leonardo da Vinci (Cenacolo Vinciano) ist eines der berühmtesten Gemälde der Welt. Es wurde zwischen 1494 und 1498 gemalt und stellt das Letzte Abendmahl dar, das letzte Mahl, das Jesus mit seinen Aposteln in Jerusalem vor seiner Kreuzigung hielt. In dieser Szene hat Leonardo da Vinci den Moment dargestellt, in dem Jesus seinen Verrat ankündigt.

Dieses Gemälde ist zweifellos eines der bedeutendsten Kunstwerke aller Zeiten. Im Kontext der Kunstgeschichte und des Katholizismus ist „Das letzte Abendmahl“ von Leonardo da Vinci eine wahre Ikone. Es ist die berühmteste Darstellung des Letzten Abendmahls. Es ist auch eines der bekanntesten Werke der italienischen Renaissance.

Das Gemälde von Leonardo da Vinci befindet sich im Museo del Cenacolo Vinciano an der Piazza Santa Maria delle Grazie Nr. 2 in Mailand in der Region Lombardei. Das Gemälde befindet sich an der Wand des Speisesaals des ehemaligen Dominikanerklosters, das an die Kirche angrenzt, und zwar im ehemaligen Refektorium des Klosters, das zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt Mailand gehört.

Das Refektorium war der Ort, an dem die Mönche in religiöser Stille ihre Mahlzeiten einnahmen, und das Werk wurde nicht zu rein dekorativen Zwecken geschaffen, sondern um die Meditation und die spirituelle Besinnung des Betrachters anzuregen. Die gemalte Szene wird durch das Vorhandensein von Gebrauchsgegenständen des Refektoriums, wie Tischdecken und Geschirr, sowie von Speisen, die denen der Dominikaner ähnlich sind, bereichert.

Bild oben: Das weltberühmte Gemälde „Das letzte Abendmahl“ von Leonardo da Vinci in der Kirche Santa Maria delle Grazie in Mailand, Lombardei, Italien.      (foto ©  Shutterstock.com)

Santa Maria delle Grazie, Mailand, Lombardei, Italien

Kirche Santa Maria delle Grazie in Mailand, Lombardei, Italien.      (foto ©  Shutterstock.com)

Das letzte Abendmahl in Mailand ist UNESCO-Weltkulturerbe

Leonardos grandioses Werk ist seit jeher eines der meistbesuchten in Italien. Wer das ehemalige Refektorium des Klosters neben der Wallfahrtskirche Santa Maria delle Grazie in Mailand betritt, staunt über seine Erhabenheit, auch weil der Raum bewusst kahl und schlicht gehalten ist: Im Mittelpunkt steht die Malerei. Die Kirche Santa Maria delle Grazie wurde 1980 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

Das Gemälde, 4,60 Meter hoch und 8,80 Meter breit, wurde mit Tempera und Öl auf einer Gipsgrundierung gemalt, anstatt in der damals üblichen Freskotechnik. Leonardo da Vinci, der die traditionelle Technik der Freskomalerei aufgab, malte die „trockene“ Szene an der Wand des Refektoriums. Um die Darstellung ansprechender zu gestalten, konzentrierte sich Leonardo auf die Mimik und Gestik der Apostel. Mit kleinen, feinen Pinselstrichen konnte er viele Details darstellen.

Leider trugen technische Faktoren und die feuchte Umgebung zum Verfall des Gemäldes bei, das im Laufe der Zeit mehrfach restauriert wurde. Die Farben, die man heute beim Letzten Abendmahl sieht, sind nicht mehr die ursprünglichen. Im Laufe der Jahrhunderte haben die verschiedenen Eingriffe, die an der Oberfläche vorgenommen wurden, die Physiognomien ergänzt und sogar verändert.

Bei der letzten Restaurierung im Jahr 1999 wurden verschiedene wissenschaftliche Methoden angewandt, um die ursprünglichen Farben wiederherzustellen und, soweit möglich, die Spuren der bei früheren Restaurierungsversuchen aufgetragenen Farbe zu entfernen. Um sicherzustellen, dass das Gemälde bei Raumtemperatur aufbewahrt wird, ist der Zugang für Besucher auf eine Gruppe von maximal 25 Personen alle 15 Minuten und auf wenige Tage pro Woche beschränkt.

Aus diesem Grund ist für die Besichtigung des wunderbaren Gemäldes Das letzte Abendmahl von Leonardo da Vinci in Santa Maria delle Grazie in Mailand eine Reservierung erforderlich. Die Anzahl der Eintrittskarten ist begrenzt und es ist nicht immer möglich, freie Plätze zu finden.

Santa Maria delle Grazie, Mailand, Lombardei, Italien

Kirche Santa Maria delle Grazie in Mailand, Lombardei, Italien.      (foto ©  Shutterstock.com)

Santa Maria delle Grazie

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