Maut Italien

Auf dem Weg von Deutschland über Österreich und die Schweiz nach Italien fallen zahlreiche Mautgebühren an, darunter Vignettenkosten und streckenabhängige Gebühren, die eine sorgfältige Routen- und Budgetplanung erfordern.

Anreise

Maut auf dem Weg nach Italien

Die Fahrt mit dem Auto von Deutschland über Österreich und die Schweiz nach Italien ist eine beliebte Route für Urlauber und auch Geschäftsreisende. Mautgebühren sind dabei ein wichtiger Kostenfaktor, der bei der Reiseplanung berücksichtigt werden muss. In diesem Artikel werden die Mautgebühren und Vignettenregelungen in den genannten Ländern für das Jahr 2024 detailliert erläutert.

Maut und Vignetten in Österreich

In Österreich ist die Benutzung von Autobahnen und Schnellstraßen für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen an den Kauf einer Vignette gebunden. Ab 2024 wird es vier verschiedene Vignettentypen geben: die Jahresvignette (96,40 Euro für PKW), die 2-Monatsvignette (28,90 Euro), die 10-Tagesvignette (11,50 Euro) und die neu eingeführte 1-Tagesvignette für 8,60 Euro. Für Motorräder gelten ermäßigte Tarife. Die Vignetten sind an verschiedenen Verkaufsstellen wie Tankstellen und beim ADAC erhältlich und können auch online gekauft werden. Für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen wird eine streckenbezogene Maut erhoben.

Zusätzlich zu den Vignetten gibt es Sondermautstrecken, wie zum Beispiel die Brennerautobahn mit Europabrücke, auf der eine einfache Fahrt 11,00 Euro kostet. Ab 2024 wird die bisherige Streckenmaut-Jahreskarte durch eine Mehrfahrtenkarte ersetzt.

Schweizer Vignettenpflicht

In der Schweiz besteht ebenfalls eine Vignettenpflicht für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht. Die Vignette kostet 40 Schweizer Franken (bzw. 42 Euro im Jahr 2024) und ist vom 1. Dezember des Vorjahres bis zum 31. Januar des Folgejahres gültig. Seit August 2023 besteht auch die Möglichkeit, eine digitale Vignette zu erwerben.

Mautgebühren in Italien

Die italienischen Autobahnen sind mautpflichtig, die Gebühren richten sich nach der zurückgelegten Strecke. An den Mautstellen zieht man in der Regel ein Ticket und bezahlt die Gebühr beim Verlassen der Autobahn. Verlorene oder nicht gezogene Tickets führen zur Zahlung des Höchstpreises. Die Zahlung kann bar oder mit Kreditkarte erfolgen. Es gibt auch die Viacard, eine Magnetkarte mit einem Guthaben, die an verschiedenen Stellen erworben werden kann. Außerdem gibt es den Telepass, ein automatisches Zahlungssystem, das ein schnelles Passieren der Mautstellen ohne Anhalten ermöglicht.

Beispielrechnung für die Strecke München – Gardasee

Betrachten wir nun eine Beispielstrecke von München zum Gardasee in Italien. Die Gesamtkosten setzen sich aus den Mautgebühren der durchfahrenen Länder zusammen:

Österreichische Vignette: Für die Durchfahrt durch Österreich benötigen Sie eine Vignette. Wenn Sie nur einen Tag durch Österreich fahren, reicht die 1-Tages-Vignette für 8,60 Euro.
Sondermaut Brennerautobahn / Europabrücke: Diese Sondermaut kostet zusätzlich 11,00 Euro.
Italienische Mautgebühren: Hier variieren die Kosten je nach gefahrener Strecke. Für die Fahrt von der österreichischen Grenze bis zum südlichen Gardasee (Affi) beträgt die Maut ca. 15,60 Euro (Stand: Dezember 2023).
Die Gesamtkosten für diese Strecke belaufen sich somit auf ca. 35,20 Euro. Es ist wichtig zu beachten, dass sich diese Kosten ändern können und von der genauen Route und der Fahrzeugklasse abhängen.

Die Fahrt nach Italien über Österreich und die Schweiz erfordert eine sorgfältige Planung der Mautkosten. Die unterschiedlichen Vignetten- und Mautsysteme in diesen Ländern sind ein wesentlicher Bestandteil der Reisekosten. Es ist ratsam, sich vor Reiseantritt über die aktuellen Gebühren und Regelungen zu informieren, um Überraschungen zu vermeiden und die Reisekosten effektiv zu planen.

Autobahn, Italien

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